Ja, wir haben bald wieder Welt-Aids-Tag...

Dazu strahlt das TV zwei gute Filme aus:

BR, 20:15 Uhr: Longtime Compagnion/Freundschaft fürs Leben/Drama USA 1990:
Im Sommer 1981 berichtet die *New York Times* erstmals von der Immunschwäche Aids, unter der vor allem Homosexuelle leiden. In den sich häufenden Todesanzeigen weigert sich das Blatt, die trauerenden Partner zu erwähnen, und nennt sie verschämt "Longtime Compagnion".
Regisseur Norman Rene schildert in neun fiktiven Episoden das Schicksal einer kleinen Gruppe New Yorker Schwuler und ihrer *Langzeit-Begleiter* über den Zeitraum von 1981-89. Sein Regie-Debüt zählt zu den ersten Spielfilmen, die sich offen mit der krankheit beschäftigten. Auch der Regisseur starb 1996 an Aids im Alter von 45 Jahren.

Tipp: Sehr sehenswert!

BR, 23:35 Uhr: ... und das Leben geht weiter/TV-Doku-Drama USA 1993:
1976 untersucht der Virologe Dr. Francis im Sudan eine Blutkrankheit, die sich rasch ausbreitet. Drei Jahre später wird bei Schwulen vermehrt die Hautkrebsart Kaposi festgestellt, die ein Symtom von Aids ist.
Det Regisseur Roger Spottiswoode verfilmte den Bestseller des Journalisten Randy Silts als bewegenden, preisgekrönten Wirtschaftskrimi. Unter anderem mit Richard Gere als Infizierter.

Tipp: Sehr sehenswert!